Klartext statt Verkaufspitch

24 Stunden Pflege — oder doch Betreuung? Was Sie wirklich brauchen.

Die meisten Familien googeln „24 Stunden Pflege" und meinen eigentlich Betreuung. Wir erklären den Unterschied — und sagen ehrlich was zu Ihrer Situation passt.

Den Unterschied verstehen ☎ 02856 901313

Der entscheidende Unterschied

Beides klingt ähnlich — ist aber rechtlich, fachlich und finanziell ein Unterschied wie Tag und Nacht.

🏥 24 Stunden Pflege (medizinisch)

Wer macht's? Examinierte Pflegefachkräfte (3-jährige Ausbildung).
Was ist drin? Behandlungspflege: Spritzen, Infusionen, Wundversorgung, Medikamentengabe nach SGB V.
Wer zahlt? Krankenkasse (bei ärztlicher Verordnung) + Pflegekasse je nach Pflegegrad.
Wo läuft das? Pflegedienst kommt mehrmals täglich vorbei — oder Pflegeheim. Echte 24h-Pflege zuhause durch ausgebildete Fachkräfte ist sehr selten und sehr teuer (oft 15.000–25.000 € im Monat).

🏠 24 Stunden Betreuung (das was wir machen)

Wer macht's? Geschulte Betreuungskräfte aus Osteuropa, sozialversichert nach EU-Entsenderecht.
Was ist drin? Grundpflege (Körperhygiene, Ankleiden), Hauswirtschaft, Alltagsbegleitung, 1:1-Aufmerksamkeit. Keine Behandlungspflege.
Wer zahlt? Pflegekasse (Pflegegeld + Verhinderungspflege bis 2.418 €) + Eigenanteil der Familie.
Wo läuft das? Eine Betreuungskraft zieht ein, lebt im Haushalt, ist rund um die Uhr da. 2.500–3.500 € im Monat — meist mit Zuschüssen unter Pflegeheim-Niveau.

Was passt zu Ihrer Situation?

Vier Fragen — am Ende wissen Sie ob Sie Pflege oder Betreuung suchen.

1. Braucht Ihr Angehöriger medizinische Behandlungspflege?

Konkret: Spritzen setzen, Wunden versorgen, Infusionen, Beatmungsgeräte?
Ja = Pflegedienst (medizinisch). Nein = Betreuung reicht.

2. Geht es um Alltag oder um Therapie?

Konkret: Anziehen, Kochen, Spaziergang, Gesellschaft, Hilfe beim Aufstehen? Oder Reha-Übungen, Therapie nach Operation?
Alltag = Betreuung. Therapie = Pflegedienst + Betreuung kombiniert.

3. Wie viele Stunden Aufmerksamkeit am Tag?

Konkret: Reichen 1–2 Besuche täglich oder muss jemand permanent da sein?
Wenige Besuche = ambulanter Pflegedienst. Permanent = 24h-Betreuung.

4. Soll Ihr Angehöriger zuhause bleiben können?

Konkret: Eigenes Bett, eigene Wände, eigene Erinnerungen — oder ist ein Umzug ins Heim okay?
Zuhause bleiben = Betreuung. Pflegeheim okay = stationäre Pflege.

Mehr „Betreuung"-Antworten? Lesen Sie weiter. Mehr „Pflege"-Antworten? Wir verlinken Ihnen unten ehrlich, wo Sie besser aufgehoben sind.

„Wir haben drei Wochen lang nach 24-Stunden-Pflege gesucht. Bis uns jemand sagte: Was Sie eigentlich brauchen heißt Betreuung — und kostet ein Drittel."

— Familie K., Wesel · Kunde seit 2024

Wann Sie wirklich einen Pflegedienst brauchen — und wir Ihnen nichts verkaufen

Wir sind ehrlich: Wenn Ihr Angehöriger medizinische Pflege braucht (Sondennahrung, Beatmung, regelmäßige Injektionen, frische OP-Wunden), ist eine Betreuungskraft falsch. Sie darf das rechtlich nicht — und wir würden es nie anbieten.

In dem Fall: Suchen Sie einen ambulanten Pflegedienst über die Krankenkasse oder einen Pflegeheim-Platz. Die AOK-Pflegenavigator (pflege.de) und die Heimaufsicht im Kreis Wesel sind gute Anlaufstellen. Wir empfehlen es ehrlich, weil es das Richtige für Ihre Familie ist.

Aber in 70 % der Fälle, in denen Familien „24 Stunden Pflege" googeln, ist Betreuung das Richtige. Wenn Sie zu den 70 % gehören — wir sind seit 2017 dafür da.

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Je nachdem wo Sie stehen, gibt es zwei Wege:

📝 Sie wollen mit uns zusammenarbeiten?

Wenn Sie sich für uns entschieden haben und wir uns auf die Suche nach einer passenden Betreuungskraft machen sollen — füllen Sie unseren ausführlichen Erfassungsbogen aus.

Erfassungsbogen ausfüllen (5 Min.) →

⚡ Sie haben erstmal nur Fragen?

Quick-Check ausfüllen (1 Min.) — wir rufen zurück, ohne Verpflichtung. Oder direkt anrufen: 02856 901313

Quick-Check (1 Min.) →

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen 24 Stunden Pflege und Betreuung?+

24-Stunden-Pflege bedeutet medizinische Behandlungspflege durch examinierte Pflegefachkräfte nach SGB V (Spritzen, Wunden, Medikamente). 24-Stunden-Betreuung umfasst Grundpflege, Hauswirtschaft und Alltagsbegleitung durch Betreuungskräfte aus Osteuropa nach EU-Entsenderecht. Beides darf 24 Stunden dauern — die Tätigkeit und die Kosten unterscheiden sich aber stark.

Was kostet 24-Stunden-Pflege wirklich?+

Echte 24-Stunden-Pflege durch ausgebildete Fachkräfte kostet 15.000–25.000 € im Monat (mehrere Pflegekräfte im Schichtbetrieb). 24-Stunden-Betreuung durch eine Live-In-Kraft liegt bei 2.500–3.500 € — mit Pflegekassen-Zuschüssen oft 1.500–2.500 € Eigenanteil. Pflegeheim: 2.500–4.500 € Eigenanteil je Pflegegrad.

Übernimmt die Pflegekasse 24-Stunden-Betreuung?+

Teilweise. Pflegegeld (je nach Pflegegrad 332–947 €/Mo) + Verhinderungspflege (bis 2.418 €/Jahr) + Entlastungsbetrag (125 €/Mo) + Kurzzeitpflege können angerechnet werden. Mit unserer Beratung holen Sie die maximalen Zuschüsse heraus.

Darf eine Betreuungskraft Medikamente geben?+

Nur in Form der „Erinnerung" — Tabletten reichen, Wasser bringen, Einnahme beobachten. Keine Injektionen, kein Stellen von Medikamenten und keine Behandlungspflege. Dafür muss zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst kommen. Wir koordinieren das gerne mit.

Wie schnell kann es losgehen?+

In dringenden Fällen innerhalb weniger Tage. Wir haben kurzfristig verfügbare Betreuungskräfte. Erfassungsbogen ausfüllen oder anrufen — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

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