Pflege-Wissen 2026

Pflegegrad
richtig beantragen

Der Pflegegrad-Antrag ist meist der erste Schock für Angehörige. Anja und ihr Team begleiten seit acht Jahren Familien durch genau diesen Prozess. Hier teilen wir, was wir beim MDK-Termin gelernt haben, wo Punkte verloren gehen und welche Strategie wirklich funktioniert.

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Häufige Fragen zum Pflegegrad

Was ist ein Pflegegrad?

Pflegegrade (1-5) bestimmen, wie viel Pflegekasse-Leistungen ein Pflegebedürftiger erhält. Ab Pflegegrad 2 gibt es Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Verhinderungspflege und weitere Förderungen. Pflegegrad 1 hat nur den Entlastungsbetrag (131 €/Mo).

Wer entscheidet über den Pflegegrad?

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK, in privater Versicherung Medicproof) prüft zu Hause oder im Krankenhaus. Er bewertet 6 Module: Mobilität, Selbstversorgung, Krankheits-Bewältigung, kognitive Fähigkeiten, Verhalten, Alltagsleben.

Wie hoch ist Pflegegeld 2026?

Pflegegrad 2: 347 €. Pflegegrad 3: 599 €. Pflegegrad 4: 800 €. Pflegegrad 5: 990 €. Pflegegrad 1: kein Pflegegeld, nur 131 € Entlastungsbetrag. Plus 4,5% Erhöhung durch Pflegereform 2026.

Wie lange dauert die Pflegegrad-Begutachtung?

Vom Antrag bei der Pflegekasse bis zum Bescheid: durchschnittlich 6-8 Wochen. Bei Eilbedarf (z.B. Krankenhaus-Entlassung): Express-Begutachtung in 1-2 Wochen möglich, telefonisch beantragen.

Kann der Pflegegrad höhergestuft werden?

Ja, bei Verschlechterung jederzeit Höherstufungs-Antrag möglich. Bei stabiler Pflegesituation: alle 5 Jahre regelmäßige MDK-Überprüfung. Tipp: Pflege-Tagebuch führen mit konkreten Vorfällen, hilft bei der Begutachtung.

Brauchen Sie Hilfe beim Pflegegrad-Antrag?

Wir begleiten unsere Familien durch den kompletten Antragsprozess, von der ersten Einschätzung bis zur MDK-Begutachtung. Kostenlos für unsere Betreuungs-Kunden.

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